Tipps und Übungen

Ich möchte dir hier Alltagstipps in Form von Audiodateien, Videos oder einfache Atem- und Körperübungen schenken. Aus Erfahrung weiss ich, dass diese Tipps sehr hilfreich sind und dir ermöglichen deinen Zustand zu verändern.

Du kannst täglich etwas für dich und deine Entwicklung tun.

Viel Spass und los geht's :-))

Wie willst du Neues beginnen

Wie willst du Neues beginnen, wenn du krampfhaft das Alte festhältst?

 

Wie willst du dich öffnen, wenn du dich hinter Schmerz, Scham und Leid verschanzt hast?

Wie willst du frei sein, wenn du dich in deinem Gefängnis in Sicherheit fühlst?

 

Wahrscheinlich kommt jetzt dein aktiver Denker hervor geprescht und ruft:

"Ich will ja, ich will ja vergessen, ich will ja aussteigen aus all diesem Erlebten"

 

und genau dass ist es - der Verstand will raus - vergessen - loslassen. Was geschieht mit diesem aktiven Gedanken? Funktioniert er?

Nein, es funktioniert so nicht, dass kannst du dir noch hundert mal einreden und schön denken. So lange es dich noch traurig stimmt, oder wütend macht, so lange es dich noch trifft, so lange ist es noch aktiv.

 

Ich möchte dir hier eine einfache aber intensive Übung geben, diese kannst du in Eigenregie anwenden.

Setze dich bequem hin und atme in deinem eigenen Rhythmus sanft aber tief ein und aus. Beobachte ein paar Momente deinen Atem und fühl in deinen Körper hinein.

Wie fühlt es sich an, was zeigt sich dir? Atme sanft weiter und fühl - spür welches toxische (schlechte) Gefühl zeigt sich dir?

 

Erlaube diesem Gefühl da zu sein, nimm es an. Vielleicht magst du dir vorstellen du hältst es in deiner Hand oder es zeigt sich dir in seiner Grösse. Nimm dir Zeit und atme bewusst weiter in dieses Gefühl, schau wie sich mit deinem Atmen etwas verändert kann und darf.

Mit dieser Atemtechnik kannst du deine toxischen Emotionen annehmen und durch dieses Annehmen dürfen sie sich auflösen. 


Nimm dir Zeit für dich

Nimm dir täglich Zeit für dich, du bist die wichtigste Person in deinem Leben. Denke daran, wenn es dir gut geht kannst du für dich und deine Liebsten da sein.

 

Mach es dir auf einem Stuhl bequem und schau, dass du einige Minuten nur für dich hast. Atme jetzt in deinem eigenen Rhythmus tief ein und aus. Komm ganz bei dir an, spür die Unterlage auf der du sitzt und spür deine Fusssohlen, wie sie den Boden berühren. Atme noch ein paar mal sanft ein und aus.

 

Stell dir nun eine Kerze vor, diese Kerze steht in deinem Bauchraum und die Flamme befindet sich auf deiner Herzhöhe. Atme weiter sanft ein und aus, schau...steht die Kerze wirklich aufrecht? Andernfalls richte sie mit deinen Gedanken auf.

Schau die Flamme an...brennt sie? Wenn nicht, zünde sie jetzt an. Wie brennt sie...flackert sie unruhig oder brennt sie ganz sanft? Atme ruhig weiter ein und aus.

Verweile einige Minuten mit dir und deinem Licht.

 

Diese Übung empfehle ich dir in hektischen Zeiten, gerade dann ist es wichtig für sich da zu sein.


Breitbeinig stehen

Warum breitbeinig stehen und gehen etwas verändert

 

Kennst du Christiano Ronaldo, den portugiesischen Weltfussballer? Hast du schon gesehen wie er seine Freistösse schiesst?

 

Dieses breitbeinige Stehen und das zusätzliche "Hände in die Hüften stemmen" ist die ultimative Mutposition. Mit dieser Stellung kannst du die Welt erobern statt verängstigt rumzuhampeln.

Diesen breitbeinigen Gang lernen wir schon als Kinder, damit haben wir einen guten Stand, können schnell unser Gewicht verlagern. Dieser Stand gibt uns Sicherheit, und die Meldung ans Gehirn lautet "alles sicher". Im Emotionszentrum können sich toxische Emotionen wie Angst und Schwäche nicht in den Vordergrund drängen.

 

Bei der nächsten Herausforderung stell dich doch einmal breitbeinig hin und vielleicht schaukelst du noch etwas hin und her. Dieses Schaukeln beruhigt deine Nervenzellen und somit auch dich.


Hände streicheln hilft

Jede liebevolle Handberührung, auch das "nur" Eincremen, tu es bewusst und liebevoll.

 

Nimm dir doch heute einmal bewusst Zeit für deine Hände und deine Finger. Beschäftige dich liebevoll mit ihnen. Dadurch geben deine Hautnerven den Impuls weiter an dein Gehirn was zur Produktion von "Liebeshormonen" führt und gleichzeitig wird dein Gedächtnisspeicher aktiviert. Du erinnerst dich an die liebevollen Berührungen aus deiner Kindheit oder die Zeit als deine Kinder noch klein waren.

Dein Gehirn lenkt die liebevolle Aufmerksamkeit auf deinen Körper.

 

Achtsames und liebevolles Berühren und Streicheln deiner Hände lenkt dich ab von alltäglichen disharmonischen Gefühlen, wie Wut, Ängsten und Kummer. Diese Selbstbehandlung wirkt schmerzlindernd bei körperlichen und seelischen Schmerzen.

 

Möchtest du vielleicht auch wieder einmal die Hand eines geliebten Menschen streicheln?


Lächeln als Übung

Warum sollte ich lächeln, wenn doch keine Freude in mir ist?

 

Die Antwort ist: Lächeln ist eine Übung.

In unserem Gesicht gibt es mehr als dreihundert Muskeln. Wenn du wütend oder ängstlich bist, spannen sich diese Muskeln an. Die Anspannung dieser Muskeln ruft ein Gefühl von Ernsthaftigkeit und Starrheit hervor.

 

Wenn du aber weisst, wie du einatmest und dabei ein Lächeln hervorbringst, wirst du diese Verkrampfung auflösen - diese Übung nenne ich "Mund-Yoga".

 

Mach Lächeln zu einer Übung. Atme eine und lächle einfach - die Anspannungen werden verschwinden und du wirst dich wesentlich besser fühlen.

Es gibt sicher Momente, da ein Gefühl von Freude dich spontan lächeln lässt. Dieses Lächeln schenkt dir innere Entspannung, Ruhe und Freude. Ich warte nicht auf diese Situationen, die ein Lächeln hervorrufen.

Ich tue dies in der Absicht, mir selbst freundliche Zuneigung zu schenken, gut für mich selbst zu sorgen, mich selbst zu lieben.

Ich weiss, dass ich nicht wirklich fähig bin, für irgendjemand anderen zu sorgen, wenn ich nicht fähig bin, für mich selbst zu sorgen.

(Quelle Thich Nhat Hanh)

 

Lächle dir und mir einfach viel mehr zu...Ich schicke dir mein Lächeln :-))




In dieser Audio Datei möchte ich dir einen Weg zeigen, wie du mit deinem inneren Kritiker umgehen kannst.

Wandle seine Antworten für dich ins Positive um.


Hier gebe ich dir eine Möglichkeit, deine Schlafbereitschaft zu aktivieren.